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TT "Gläserner Zug" ex ET 9101 BR 491 001-4,
DB Epoche IV, olympiablau
in TT 1:120

Analogausführung mit Decoderschnittstelle NEM651
Digitalvariante mit FlexDec - dadurch viele schaltbare Beleuchtungsmöglichkeiten!
mit Innenbeleuchtung
mit fahrtrichtungsabhängiger Front- /Schlussbeleuchtung

technische Ausstattung
Länge über Puffer: 172 mm
Gewicht: 72 g
System: 2-Leiter Gleichstrom
Betriebsspannung: max. 12V Gleichspannung
kleinster fahrbarer Radius: 286 mm
fahrtrichtungsabhängiges Spitzen- und Schlusslicht, Innenbeleuchtung warmweiß
6polige Digitalschnittstelle gemäß NEM 651, steckbar
Haftreifen: 2 Stück auf dem angetriebenen Drehgestell

Oberleitungsbetrieb möglich, Dachstromabnehmer sind elektrisch nutzbar (siehe Montage-Anleitung in der Gebrauchs-Information)

Mit dem zum Lieferumfang gehörenden NEM-Schacht und den austauschbaren Radsätzen ohne Ritzel kann das Modell auch als Anhänger betrieben werden. Somit kann der Betrieb auf einer nicht elektrifizierten Strecke, z.B. mit einer vorgespannten Diesellok, nachgebildet werden.

Das Vorbild
Anfang der 1930er Jahre ließ die Deutsche Reichsbahn insgesamt 5 besondere Aussichttriebwagen bauen, bei denen durch entsprechende wagenbauliche Gestaltung gute Sichtverhältnisse von allen Plätzen geschaffen wurden. Zwei dieser Triebwagen wurden für den elektrischen Betrieb eingerichtet, die drei anderen hatten dieselhydraulischen Antrieb.

Die beiden elektrischen Aussichtstriebwagen wurden 1933 für die Reichsbahndirektion München in Auftrag gegebenund 1935 mit den Betriebsnummern elT 1998 und 1999 geliefert. Hersteller waren die Heidelberger Waggonfabrik Fuchs (wagenbaulicher Teil) und die AEG Berlin (elektrische Ausrüstung). 1940 erfolgte eine Umnummerierung in ET 91 01 und ET 91 02. Der nur kurz im Einsatz gewesene ET 91 02 brannte nach einem Bombenangriff auf München im Bw München Hbf aus und wurde am 9. Juli 1943 ausgemustert.

Der Einsatzbereich des verbliebenen ET 91 01, welcher ab 1. Januar 1968 seine dritte und letzte Betriebsnummer 491 001-4 erhielt, blieb auf das verhältnismäßig kleine elektrisch betriebene Streckennetz in Süddeutschland und Österreich beschränkt. Erst in den folgenden Jahrzehnten wurden immer mehr Strecken bei der Deutschen Bundesbahn elektrifiziert; dies erweiterte die Einsatzmöglichkeiten auch Richtung Norden. Neben immer weiteren Zielen für Tagesfahrten kamen auch mehrtägige Touristikfahrten hinzu. Auch auf den elektrifizierten Strecken der Schweizerischen Bundesbahnen sowie vielen schweizerischen Privatbahnen konnte der Gläserne Zug ohne große Schwierigkeiten eingesetzt werden. Bis 1995 kam der Gläserne Zug auch in alle 5 neuen Bundesländer sowie am 22.05.92 über Bad Schandau nach Decin in die damalige Tschechoslowakei.

Im Laufe seiner 60jährigen Dienstzeit hat sich neben geringfügigen technischen Veränderungen, z.B. bei der elektrischen Dachausrüstung, den Stirnlampen und dem Schürzenbereich, hauptsächlich sein Aussehen durch verschiedene Anstriche auffallend verändert. Durch einen Unfall am 12. Dezember 1995 kam dann sein vorläufiges Aus. Seit der Überführung zum Bahnpark Augsburg wurde sich hier um die museale Aufarbeitung gekümmert.

Hersteller: Kres 4912 4912D





 

 

   
 
 
Ausführung: 
Anzahl:   Stück